Bikramyoga Bristol

Nach zehn Tagen Vollprogramm in der Weltstadt London ist der Tagesausflug nach Bristol ins dortige Bikramyoga-Studio die reinste Erholung. Bristol gilt als eine der schönsten Grossstädte Englands, in eine hügelige Landschaft eingebettet und nicht weit vom Meer. Nach zweieinhalbstündiger Busfahrt ab Victoria Station ist man gleich gefangen von der lockeren, gemütlichen, belebten Atmosphäre – ohne Gedränge, ohne Gehetze. Von allen Ecken ertönt Strassenmusik. Das mehrstöckige ultramoderne Einkaufscenter Cabot Circus ist in morgendlicher Aufbruchstimmung, der St. Nicholas Markets wird vor allem um die Mittagszeit lebendig und bei der Centre Promenade, wo Dutzende von Mini-Springbrunnen aus dem Boden schiessen, flanieren Einheimische und Touristen an diesem ersten freundlichen, warmen Tag. Entlang dem Wasser, dem Watershed, genehmigt man sich etwas zu trinken oder nimmt den Lunch ein.

Die Bischofskathedrale, die im Jahre 1140 gegründet wurde und 1542 Sitz des Bischofs und Kathedrale der Diözese Bristol wurde,  wird ihrem Ruf mehr als gerecht. Von dort ist es nicht weit auf den Brandon-Hügel, wo sich die Jugendlichen endlich wieder einmal auf dem Rasen ausbreiten können. Ein Abstecher auf den Cabot-Tower mit der erwarteten sagenhaften Aussicht auf die Stadt muss sein.

Und genau so, wie die Stadt einen sofort für sich einnimmt, geschieht es einem mit dem vor vier Jahren eröffneten Bikramyoga-Studio mitten in der Altstadt, nahe des St. Nicholas Markets. Es wirkt familiär; der Teacher weiss sämtliche Namen der Übenden, sogar meinen hat er sich gemerkt. Man fühlt sich augenblicklich willkommen und wohl. Auch wenn nichtdestrotrotz harte Arbeit geleistet werden muss. Das Studio ist hell, die Räume verteilen sich um einen Innenhof und haben viele Fenster. Irgendwann – zwischen Standing Bow und Balancing Stick – überkommt mich die Frage: Wo fühlt man sich besser: in einem topmodischen Studio mit 50 anonymen Yogis Matte an Matte und einer Teacherin, die den Dialog eher lustlos herunterleiert oder in einem kleineren mit weniger Praktizierenden, wo der Teacher hilfreiche Korrekturen anbringt? Und mir am Schluss erst noch attestiert, in der Schweiz gebe es anscheinend gute Lehrer?!

38 High Street, Bristol, www.bikramyogabristol.com

siehe auch: Video

After ten days with a full schedule in cosmopolitan London, a day trip to Bristol by coach is an easy and relaxing matter. The Bikram Yoga studio, which opened 4 years ago, is a must. The town is lovely, one seems to smell the nearby sea. The atmosphere seems to be lightened up, the people are easygoing, friendly, there is no crush nor stress. I visit all the places of interest.

Die Bischofskathedrale, die im Jahre 1140 gegründet wurde und 1542 Sitz des Bischofs und Kathedrale der Diözese Bristol wurde,  wird ihrem Ruf mehr als gerecht. Von dort ist es nicht weit auf den Brandon-Hügel, wo sich die Jugendlichen endlich wieder einmal auf dem Rasen ausbreiten können. Ein Abstecher auf den Cabot-Tower mit der erwarteten sagenhaften Aussicht auf die Stadt muss sein.

The bishops cathedral of 1140 is well worth a visit. From there the Brandon hill isn’t far, where a group of youngsters sit on the grass and enjoy the friendly nice weather. I for my part want to climb up Cabot tower to admire the fabulous view at the town.

The studio near the Nicholas Market is a bijou. It is small and familiar, the teacher knows all the yogis by name. I feel most welcome and therefore quite comfortable. Nevertheless the hard workout has to be done. The studio is brightly lit by daylight. The rooms are located around a quadrangle. A thought occurs me: Where do you feel better: in a top modern studio together with 50 anonymous yogis, mat by mat in front of a teacher who speaks the dialogue without any enthusiasm – and little else. Or in a small group of practicing people where the teacher is able and willing to correct the postures? At the end he tells me: “In Switzerland there seem to be good teachers!”

38 High Street, Bristol, www.bikramyogabristol.com

see also: Video

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