Vivek Nema

“Nach dem Training bin ich nie müde oder erschöpft“

Als ich Vivek Nema das erste Mal sah, war er deutlich schwerer als heute und nicht gelenkig. Es war im Winter 2012/2013 in einem speziellen Vorbereitungs-Kurs für jene, welche an der 1. Yoga Schweizer Meisterschaft teilnehmen wollten. Vivek ging gleich aufs Ganze. Er hatte kurz zuvor erstmals Bikram Yoga gemacht und sollte bei jedem Workshop mitmachen. Auch eine Challenge, also 30 Tage lang kein Fleisch, kein Alkohol und täglich eine schweisstreibende Hot-Yoga-Klasse machte er mit. Er liess sich nie entmutigen, verlor Gewicht und der Fortschritt stellte sich ein. 2013 wurde er sogar Zweiter an der 1. Yoga Schweizer Meisterschaft! „Mit einem deutlichen Punkte-Rückstand auf den Sieger“, räumt er ein.

Vivek,der als Application Architect bei der Credit Suisse arbeitet, ging noch einen Schritt weiter: Im Herbst 2013 absolvierte der Familienvater von damals 6-jährigen Zwillingen das Teacher-Training bei Bikram in Los Angeles. Seither unterrichtet er regelmässig in Luzern und Basel, aber auch schon beispielsweise in Graz oder sogar Moskau. Natürlich trainiert er daneben regelmässig, vor allem in seinem Heimstudio in Zürich. „Nach dem Training bin ich nie müde oder erschöpft“, sagt er. Ich fuhr ins Studio nach Luzern, um ihn endlich einmal als Teacher zu erleben. Die Stunde ist in Englisch. Wir sind 19 Trainierende, darunter Dax Dissopa, der die vorherige Stunde unterrichtete. Der heisse Raum ist gut gefüllt. Vivek wird freudig begrüsst. Die Atmosphäre ist locker, beim Training aber fordert er alles ab, unterstützt durch erklärende Gesten. Er feuert an und motiviert jede und jeden, alles zu geben. Er scheint ebenso Freude am Unterrichten wie am Praktizieren zu haben.

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